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Langfristige Produktakzeptanz zu erreichen, kann schwierig sein. 35 % der Start-ups scheitern, weil ihr Produkt keinen echten Bedarf erfüllt.

Ihre Produkte sorgen dafür, dass Kunden Ihr Geschäft oder Ihre Website besuchen – und regelmäßig wiederkommen.

Doch der Weg von einer neuen Produktidee bis zur Markteinführung kann aufwendig sein. Hier kommt der Produktentwicklungslebenszyklus ins Spiel.

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Das Verständnis und die Nutzung dieses Prozesses hilft Ihren Teams, ihre Arbeit zu visualisieren und sie mehreren Entwicklungsphasen zuzuordnen.

Produktmanagement-Fachleute können diesen ebenfalls nutzen, um den Entwicklungsprozess zu steuern und ihr Verständnis dafür zu vertiefen, wie die Beiträge aller Teammitglieder zu einem Produkt zusammenfinden.

Key Takeaways

Den Prozess verstehen: Der Produktentwicklungslebenszyklus richtet Teams aus und führt Ideen zu marktreifen Produkten.

Die Phasen: Die vier Phasen – Einführung, Wachstum, Reife und Rückgang – bestimmen den Weg eines Produkts.

Leitfaden für Teams: Der Produktentwicklungslebenszyklus ist eine Roadmap, die Teams, Aufgaben und Fortschritte vereint.

Feedback als treibende Kraft: Erkenntnisse nach dem Produktstart sorgen für Verbesserungen und halten Produkte langfristig relevant.

Was ist der Produktentwicklungslebenszyklus?

Der Produktentwicklungslebenszyklus (PDLC) beschreibt die entscheidenden Schritte, wie aus einer Idee ein marktreifes Produkt wird. Er umfasst:

  • Identifizierung von Marktbedürfnissen und Kundenproblemen
  • Konzipierung und Definition von Produkteigenschaften
  • Entwicklung einer Produkt-Roadmap zur Steuerung der Umsetzung
  • Erstellung und Markteinführung des Produkts
  • Feedback sammeln zur Verbesserung und Weiterentwicklung

Ein gut geführter PDLC sorgt dafür, dass Produkte Marktentwicklungen flexibel begegnen, wettbewerbsfähig bleiben und langfristigen Kundennutzen bieten.

7 Phasen des Produktentwicklungslebenszyklus 

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Ideenfindung/Brainstorming 

Ideenfindung oder Brainstorming ist die Phase, in der Sie Ihr erstes Produktkonzept entwickeln. Einige der Ideen Ihres Teams werden vielleicht nie umgesetzt, doch die plausibelsten Ideen kommen in die nächste Phase des PDLC. Ziel dieser Phase ist es, eine Liste von zu lösenden Problemen oder zu nutzenden Chancen zu brainstormen. Es gibt viele bewährte Methoden, um kreative Produktideen zu entwickeln und zu validieren.

  • SCAMPER: Bei dieser Ideenmethode sollen Sie und Ihr Team bereits existierende Lösungen Substituieren, Kombinieren, Anpassen, Modifizieren, Eliminieren und Umkehren. Sie müssen keine revolutionäre Innovation schaffen, sondern können Vorhandenes verbessern, um bessere Optionen zu entwickeln.
  • Mind-Mapping: Bei der Mind-Mapping-Methode notieren Sie Ideen und Konzepte, die Ihnen gefallen, und überlegen, wie man diese kombinieren kann. Eine visuelle Karte aller Vorschläge Ihres Teams kann helfen, unerwartete Lösungen zu entdecken.
  • Wissenschaftliche Quellen: Sie müssen sich nicht ausschließlich auf Ihre eigenen Erfahrungen und Einblicke verlassen, die oft auf Ihr Umfeld beschränkt sind. Wenn Sie aktuelle Fachveröffentlichungen ansehen, entdecken Sie womöglich ganz neue Problemstellungen.
  • Crowdsourcing: Um neue Ideen zu finden, benötigt man manchmal die Erfahrungen und das Know-how zahlreicher Kreativer aus unterschiedlichen Bereichen. Viele Unternehmen nutzen Crowdsourcing von Ideen, um Kontakt zu externen Kreativen herzustellen und deren Einblicke zu nutzen.

Nachdem Sie alle Ideen aus diesen Quellen gesammelt haben, können Sie Software zur Ideenverwaltung einsetzen, um die Vorschläge bei der Produktplanung zu bündeln.

Produktumfang 

In dieser Phase arbeiten Sie gemeinsam mit dem Produktmanager und den Designern daran, die Funktionen festzulegen, die Ihr Produkt enthalten soll. In den nächsten Schritten des PDLC werden diese Features umgesetzt. Das Ergebnis dieser Phase ist eine Art "Wunschversion" aller Funktionen. Nachdem Sie diese Eigenschaften gestaltet haben, können Sie den "Minimum Lovable Product"-Ansatz anwenden, um die minimal liebenswerte Version zu definieren.

Wireframing/Prototyping 

Sobald Sie sich für Ihr Produkt und dessen Funktionen entschieden haben, ist es Zeit, einen Prototyp zu erstellen. Sie bauen nun ein Modell oder eine funktionsfähige Version des Produkts mithilfe von Wireframing-Tools. Es gibt zahlreiche Prototyping-Tools, mit denen Sie einen Eindruck davon bekommen, wie das Produkt aussehen, sich anfühlen und funktionieren wird. Diese Informationen geben Ihnen auch Anhaltspunkte über die endgültigen Kosten und zeigen, ob Sie im Budget bleiben.

Erste Iteration 

Mit Ihrem Prototyp können Sie nun erstes Feedback von Ihrer Zielgruppe einholen. Es ist ratsam, so bald wie möglich nach Rückmeldung zu fragen. Deshalb können Sie Ihre “Alpha”-Version veröffentlichen. Das Produkt ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertigentwickelt, und Sie stellen so sicher, dass Sie mit künftigen Entwicklungen auf dem richtigen Weg sind, bevor der große Markteintritt erfolgt.

Produkttest

Jetzt sind Sie bereit, Ihr Produkt zu testen und zu optimieren. Wenn Sie früh in Ihrem PDLC mit QS-Spezialisten (Qualitätssicherung) zusammenarbeiten, haben diese wahrscheinlich bereits Standards definiert und Fehler dokumentiert. Sie können verschiedene Tests wie Feldtests, Markttests, Konformitätstests oder Regressionstests durchführen, um festzustellen, ob Verbesserungsbedarf besteht oder ob Sie etwas übersehen haben. Die Nutzung von Feedback-Software kann Ihnen helfen, Kundenfeedback zu sammeln und diese Informationen zur Verbesserung Ihres Produkts zu nutzen.

Zweite Iteration 

In dieser Phase präsentieren Sie das Produkt oder eine Grundversion davon Ihren ersten Kunden. Die Informationen, die sie Ihnen liefern, können dazu beitragen, die Funktionalität Ihres Produkts zu verbessern und es auf den eigentlichen Marktstart vorzubereiten. Ihr Entwicklungsteam kann außerdem bessere Methoden oder Tools zur Entwicklung Ihres Produkts vorstellen. Ziel ist es, den Wert Ihres Produkts für Ihre Kunden zu steigern.

Öffentliche Markteinführung

Auch wenn Ihr Produkt bereit ist, wenn Sie es nicht mit einer durchdachten Strategie starten, wird es Ihre Zielgruppe nicht richtig erreichen. Es gibt viele Produkte auf dem Markt, die nur deshalb keinen Erfolg haben, weil die Menschen nicht wissen, dass sie existieren. Ihre Kunden möchten nicht selbst herausfinden, welche Produkte ihre Zeit wert sind. Es ist Ihre Aufgabe, Ihr Produkt effektiv zu vermarkten. Ein hervorragender Auslieferungsplan kann genauso sehr zum Erfolg Ihres Produkts beitragen wie dessen Qualität.

Der Kreislauf geht weiter.

Der Produktentwicklungszyklus ist ein fortlaufender Prozess in Ihrer Produktentwicklungsstrategie und hat kein wirkliches Endziel. Wenn Ihre öffentliche Markteinführung erfolgreich war, sollten Sie das bislang wertvollste Feedback erhalten können. Während Ihre Kunden mit Ihrem Produkt interagieren, beobachten Sie ihr Verhalten so genau wie möglich und nutzen Sie diese Erkenntnisse, um bestehende Funktionen zu optimieren, neue hinzuzufügen oder Verbesserungen vorzunehmen, um den Customer Lifetime Value zu steigern.

Wenn Sie jeden Schritt des PDLC genau betrachten, können Sie sicherstellen, dass Verbraucher-, Markt-, Wettbewerbs- oder Umweltfaktoren Ihre Time-to-Market nicht gefährden. Mit geteilten Daten, vereinten Teams und Visualisierungen darüber, wie Unterbrechungen oder Änderungen Ihre Prozesse beeinflussen könnten, können Sie eine erfolgreiche Strategie für PDLCs gestalten, die dafür sorgt, dass Ihre Produkte schnell den Markt erreichen.

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