Du erstellst eine Kalendereinladung, wählst deine Teammitglieder aus, fügst eine kurze Notiz hinzu („gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir unsere Ziele für Q3 erreichen!“), und klickst auf Senden. Ganz einfach, du denkst, ihr werdet nach 45 Minuten voller kreativer Lösungen und konkreter Handlungspunkte sein! Oder etwa nicht?
Nicht böse gemeint, aber die besten Ideen entstehen selten durch eine vage „Lasst es uns gemeinsam herausfinden“-Aktion ohne klares Ziel. Effektives Brainstorming ist sowohl Wissenschaft als auch Kunst. Es gibt Techniken, bewährte Methoden, mögliche Herausforderungen sowie Do’s und Don’ts, die zu beachten sind.
Aber keine Sorge – wir haben (buchstäblich) alles rund ums Brainstorming in diesem vollständigen Leitfaden für Produktmanagement-Profis zusammengestellt. Springe direkt zu dem Abschnitt, der dich besonders anspricht, oder scrolle einfach durch und schaue, wo du landest. Jeder Abschnitt steckt voller handlungsorientierter Tipps, Tricks und Taktiken, die dir helfen werden, dein nächstes Brainstorming absolut zu meistern und dein Produktteam zum Erfolg zu führen!
Was ist Brainstorming?
Brainstorming ist ein strukturierter kreativer Prozess, der eingesetzt wird, um in einer Gruppe oder auch allein Ideen zu entwickeln. Produktteams führen Brainstorming-Sitzungen durch, um verschiedene Perspektiven auszutauschen, potenzielle Lösungen für Nutzerprobleme zu finden und ihre Produkte sowie Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Brainstorming findet in der Regel zu Beginn des Ideenmanagement-Prozesses statt, wenn Teams eine lange Liste von Ideen sammeln, die anschließend bewertet, priorisiert und umgesetzt werden.
Warum brauchen Produktteams Brainstorming?
Erfolgreiche Produktteams sind auf einen stetigen Zustrom von Ideen angewiesen, um den Mehrwert ihres Produkts oder ihrer Dienstleistung für Nutzer zu verbessern und weiterzuentwickeln – das ist die Ideenfindungsphase im Ideenmanagement. Aber nicht jede Idee wird ein Gewinn sein, deshalb ist es wichtig, viele Ideen zur Auswahl zu haben. Dein Team kann diese dann prüfen, kombinieren und beurteilen, um die vielversprechendsten herauszufiltern.
Aber der Wert von Brainstorming geht über die reine Ideenfindung hinaus. Wenn du für dein Team gezielt Zeit und Raum schaffst, kreativ zu denken, eigene Ideen einzubringen, in der Gruppe zu diskutieren und gemeinsam Probleme zu lösen, ist das unbezahlbar für den Erfolg deines Teams. Warum? Weil:
- Das Team auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt, ein Ziel oder Problem eingeschworen wird
- Jeder ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickelt, weil sie eigene Ideen beitragen konnten
- Teammitglieder stärkere Beziehungen aufbauen, was die Zusammenarbeit verbessert
- Ein Perspektivenwechsel aus dem Arbeitsalltag das kreative Denken fördert
- Strukturierte Brainstorming-Methoden helfen, Ideen noch weiterzuentwickeln
All das bedeutet: Das Ergebnis eures Brainstormings ist viel mehr als nur die reinen Ergebnisse! Dein Team wird die nötigen Ideen liefern, um ins Rollen zu kommen, aber ihr entwickelt auch die Fähigkeiten und Stärken, die ihr braucht, um diese Ideen besser zu bewerten, auszuwählen und umzusetzen.
Hintergrund: Wie das Brainstorming entstand

Das Brainstorming-Konzept wurde erstmals in den 1940er-Jahren von Alex Osborn, einem Werbe-Manager, formell beschrieben. Im Grunde hat er selbst die Idee des Brainstormings gebrainstormt. Seine Grundidee: Ein Gruppen-Setting zu schaffen, das frei von Kritik ist, damit Teilnehmende ihre Ideen ohne Vorbehalte generieren und teilen können. Genau dieses Prinzip beschreibt auch heute noch, wie Brainstorming-Sitzungen ablaufen.
Von den 1960er- bis in die 1980er-Jahre wurde das Brainstorming branchenübergreifend eingesetzt, um Innovationen anzuregen. Techniken wie Gruppendiskussionen und Mind-Mapping erfreuten sich großer Beliebtheit. Seit den 1990ern werden Brainstorming-Methoden durch Technologie erweitert und neue Ansätze wie Brain-Netting und Rapid Ideation haben sich etabliert.
Brainstorming in der Praxis: 3 faszinierende Beispiele
Brainstorming hat also definitiv seine Zeit, seinen Ort und erkennbaren Mehrwert. Aber welche Beispiele gibt es für die Kraft des Brainstormings? Hier sind einige inspirierende Fälle.
1. Kreative Ideenfindung bei Pixar
Brainstorming-Sitzungen sind bekanntlich ein integraler Bestandteil des kreativen Prozesses bei Pixar und maßgeblich bei der Entwicklung der beliebten Animationsfilme. Pixar ist berühmt für seine innovative Unternehmenskultur und führt regelmäßige Gruppen-Brainstormings durch, bei denen Teammitglieder Methoden wie Round-Robin und Rapid Ideation nutzen, um auf den Ideen anderer ohne Kritik aufzubauen. Dieser Ansatz führte zur Entwicklung einzigartiger Handlungen und Figuren, die weltweit beim Publikum ankommen.
Zum Beispiel entwickelte sich das Konzept für den Film „Oben“ aus einer Vielzahl von Ideen, die während intensiver Brainstorming-Sitzungen eingebracht wurden. Dies zeigt, wie vielfältige Gedanken zu einer kohärenten und erfolgreichen Erzählung verschmelzen können.
2. IDEOs Design Thinking-Workshops
IDEO, ein globales Designunternehmen, setzt Brainstorming intensiv in ihren Design Thinking-Workshops ein. Diese Sitzungen beinhalten häufig Mind-Mapping und Brainwriting mit Haftnotizen. So können die Teilnehmer ihre Gedanken visuell ordnen und kreatives Denken anregen.
Ein bemerkenswerter Erfolg war ihre Neugestaltung von Einkaufswagen, bei der IDEO eine Brainstorming-Sitzung moderierte, die zu innovativen Funktionen wie modularen Fächern und verbesserter Ergonomie führte. Dieses Beispiel zeigt, wie effektives Brainstorming direkte Auswirkungen auf Funktionalität und Benutzererfahrung im Produktdesign haben kann.
3. Googles „Innovation Time Off“
Google ermutigt seine Mitarbeitenden, 20 % ihrer Zeit für beliebige Projekte aufzuwenden, die dem Unternehmen zugutekommen. Aus dieser Richtlinie sind mehrere der Kerndienste von Google entstanden, darunter Gmail und AdSense. Diese Innovationszeit beinhaltet eine Kombination aus individuellem und gruppenbasiertem Brainstorming sowie den Einsatz von cloudbasierten Tools, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu verwalten. Dieses Beispiel unterstreicht, wie ein Umfeld kontinuierlichen Brainstormings bedeutende technologische Fortschritte und Unternehmenswachstum fördern kann.
Die Vorteile von Brainstorming

Die greifbaren Ergebnisse eines Brainstormings sind klar: Sie erhalten ein paar großartige Ideen für Ihr Produkt, viele unausgereifte, die irgendwann relevant werden könnten, und einige Ideen, die besser in der Schublade bleiben. Doch welche Vorteile bringt es, Brainstorming-Sitzungen mit dem Team durchzuführen? Werfen wir einen Blick darauf:
- Mehr Kreativität: Brainstorming-Sitzungen fördern kreative Ideen und ermutigen die Teilnehmenden, über konventionelle Lösungen hinauszudenken.
- Verbesserte Problemlösung: Teams können komplexe Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und so innovative Lösungen entwickeln.
- Erhöhte Teamzusammenarbeit: Ein gut moderiertes Brainstorming ist genauso effektiv wie ein Teambuilding-Event — mit dem Unterschied, dass am Ende konkrete Ergebnisse stehen!
- Vielfältige Perspektiven: Brainstorming bringt verschiedene Sichtweisen zusammen und berücksichtigt die unterschiedlichen Erfahrungen aller Gruppenmitglieder.
- Schnelle Ideenfindung: Techniken wie Rapid Ideation und Brainwriting ermöglichen das schnelle Generieren von Ideen — unerlässlich in schnelllebigen Umgebungen, in denen Zeit eine entscheidende Rolle spielt.
- Ein gut gefüllter Backlog: Je öfter Ihr Team brainstormt, desto mehr Ideen stehen zur Auswahl. Brainstorming füllt Ihren Produkt-Backlog, sodass Sie nie nach dem nächsten Arbeitsauftrag suchen müssen.
Mögliche Nachteile des Brainstormings (und wie man sie ausgleicht)
Brainstorming ist ein zentraler Bestandteil des Ideenfindungsprozesses und steht bei vielen Teams im Mittelpunkt der Produktentwicklung. Doch nicht immer entstehen daraus innovative Lösungen und grenzenlose Möglichkeiten. Es gibt tatsächlich einige Nachteile beim Brainstorming. Hier sind einige, die Sie beachten sollten, und Tipps, wie Sie ihnen entgegenwirken:
| Problem | Beschreibung | Lösungsansatz |
| Vorherrschaft lauter Stimmen | In Gruppensituationen setzt sich oft die lauteste Stimme durch | Verwenden Sie Methoden wie Round-Robin, die jedem einen festen Redeanteil geben |
| Gruppendenken | Teammitglieder neigen dazu, der populärsten Meinung zuzustimmen | Ermöglichen Sie individuelles Brainstorming, bevor die Ideen geteilt werden |
| Abweichung von den Zielsetzungen | Kreatives Denken kann das Team mitunter von wichtigen Zielen ablenken | Zu Beginn der Sitzung das Team auf ein gemeinsames Ziel einschwören |
| Ineffizienz oder fehlende Organisation | Menschen lassen sich mitreißen, und die Zeit gerät aus dem Blick | Menschen lassen sich mitreißen, und die Zeit gerät aus dem Blick |
| Umgang mit Ideenflut | Eine große Anzahl an Ideen kann zu Überforderung und Analyse-Lähmung führen | Nehmen Sie ein Priorisierungsraster wie die Impact-Effort-Matrix zur Hilfe |
5 Brainstorming-Grundprinzipien, die Sie kennen sollten
Wie Sie anhand der oben aufgeführten Nachteile erkennen können, erfordert ein gelungenes Brainstorming etwas Feingefühl. Der Aufwand lohnt sich, denn letztlich maximiert dies das Potenzial, wertvolle und umsetzbare Ideen zu generieren. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Grundsätze, die Sie für ein effektives Brainstorming beachten sollten:
1. Konzentration auf Quantität

Natürlich benötigen Sie am Ende qualitativ hochwertige Ideen, um weiterzukommen. Doch je mehr Ideen zur Auswahl stehen, desto größer ist die Chance, eine wirklich innovative Lösung zu finden. Brainstormings sollten daher in der Regel darauf ausgerichtet sein, möglichst viele Ideen zu sammeln.
2. Schaffen Sie einen kritikfreien Raum
Menschen müssen sich wohlfühlen, um sich zu äußern und ihre Ideen zu teilen – besonders dann, wenn diese ungewöhnlich sind. Machen Sie daher von Beginn an deutlich, dass dies nicht der richtige Zeitpunkt oder Ort ist, um Ideen zu kritisieren oder zu zerpflücken. Stattdessen soll frei, unvoreingenommen und außerhalb gewohnter Denkmuster gedacht und geteilt werden.
3. Verrückte Ideen fördern
Bringen Sie Ihre Teammitglieder dazu, ihren Alltagshorizont zu verlassen und ausgefallene Ideen zu entwickeln, selbst wenn diese unerreichbar wirken. Sie könnten beispielsweise eine Kreativitätsübung anleiten: Legen Sie einen Alltagsgegenstand in die Mitte des Tisches und geben Sie allen 2 Minuten Zeit, mindestens 10 alternative Verwendungsmöglichkeiten außerhalb des ursprünglichen Zwecks zu finden.
4. Bauen Sie auf den Ideen anderer auf
Zwar ist direkte Kritik in der Regel wenig hilfreich, dennoch sollten kritische Diskussionen zu den Ideen nicht vermieden werden. Planen Sie in Ihrer Brainstorming-Session Zeit für Gruppendiskussionen ein, in denen die Teilnehmenden die Ideen gegenseitig aufgreifen und weiterentwickeln können.
5. Zeitliche Vorgaben setzen

Die Einführung von Zeitlimits für die verschiedenen Teile Ihres Brainstormings hilft dabei, den Fokus und die Dynamik zu wahren. Zeitliche Beschränkungen können die Kreativität zusätzlich fördern, da sie die Teilnehmenden dazu bringen, ihre Gedanken schnell und ohne zu langes Nachdenken zu formulieren und zu teilen.
So starten Sie mit Brainstorming
Die Organisation Ihrer ersten Brainstorming-Initiative kann ebenso spannend wie herausfordernd sein. Folgen Sie diesen Best Practices (und zentralen Do’s & Don’ts), damit Ihr Brainstorming zum Erfolg wird!
| Best Practice | Don't | Do |
| Den richtigen Moderator wählen | Wählen Sie jemanden ausschließlich aufgrund seiner Rolle oder Position im Unternehmen aus | Wählen Sie einen Moderator, der Diskussionen steuern, Zeit managen und die Teilnahme fördern kann |
| Das Problem klar definieren | Lassen Sie die Sitzung mit einer vagen oder zu breit gefassten Problembeschreibung beginnen | Starten Sie mit einer klaren und präzisen Problemstellung, damit alle fokussiert bleiben |
| Grundregeln festlegen | Kritik oder negatives Feedback in der Ideenphase zulassen | Schaffen Sie ein sicheres und offenes Umfeld, zum Beispiel mit Regeln wie „Es gibt keine schlechten Ideen“ |
| Eine Methode nutzen | Lassen Sie alles unstrukturiert und erlauben Sie zu viele thematische Sprünge | Nutzen Sie eine klare Brainstorming-Struktur, um fokussiert und zielgerichtet zu arbeiten |
| Teilnahme fördern | Lassen Sie dominante Persönlichkeiten die Diskussion kontrollieren | Stellen Sie sicher, dass auch ruhigere Teammitglieder Gelegenheit haben, sich einzubringen |
| Zeitmanagement | Lassen Sie Diskussionen ziellos verlaufen oder vom Thema abschweifen | Setzen Sie klare Zeitlimits für die einzelnen Abschnitte, um Fokus und Tempo beizubehalten |
| Nachbereitung | Verlassen Sie die Sitzung, ohne nächste Schritte festzulegen | Planen Sie eine Nachbesprechung oder konkrete Maßnahmen, um die besten Ideen weiterzuentwickeln und umzusetzen |
Ideenmanagement-Tools optimal nutzen
Effektives Brainstorming ist ein zentraler Bestandteil des übergeordneten Ideenmanagement-Prozesses und beide profitieren erheblich von den passenden Tools und Softwarelösungen. Ideenmanagement-Software hilft dabei, die im Brainstorming entstandenen Ideen Ihres Teams zu dokumentieren. Ein weiterer Vorteil von Ideenmanagement-Software ist, dass sie Sie auch bei der Organisation, Bewertung, Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Ideen unterstützt.
Hier sind einige wichtige Funktionen, die diese Tools enthalten können, um den Ideenmanagement-Prozess Ihres Teams zu unterstützen:
- Echtzeit-Zusammenarbeit: Cloud-basierte kollaborative Designplattformen ermöglichen es Teammitgliedern, gemeinsam virtuell zu brainstormen. Nutzer können unabhängig von ihrem Standort in Echtzeit Ideen und Feedback beisteuern.
- Ideenerfassung und -organisation: Digitale Whiteboards und Haftnotizen erlauben die dynamische Strukturierung von Gedanken und Ideen. Tools wie Mindmaps helfen dabei, Ideen visuell zu ordnen und komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen.
- Vorlagen und Frameworks: Viele Tools bieten integrierte Vorlagen für beliebte Brainstorming-Techniken wie SWOT-Analyse, Starbursting und Reverse Brainstorming. So wird ein strukturierter Ansatz zur Ideengenerierung geboten.
- Bewertung und Priorisierung: Funktionen wie Abstimmungen helfen Teams dabei, Ideen anhand des kollektiven Inputs zu priorisieren. Das stellt sicher, dass die wertvollsten Konzepte im Entwicklungsprozess vorangetrieben werden.
- Nachverfolgung und Berichterstattung: Erweiterte Nachverfolgungsfunktionen ermöglichen es Teams, den Fortschritt von Ideen von der Entstehung bis zur Ideenentwicklung zu überwachen und bieten wertvolle Einblicke in die Effektivität des Brainstorming-Prozesses.
5 Wichtige Brainstorming-Techniken (und wann Sie sie einsetzen sollten)
Nicht zuletzt ist es für Produktmanager wichtig, beliebte Brainstorming-Techniken gut zu beherrschen. Diese Frameworks helfen Ihnen, gezieltere und wertvollere Brainstorming-Sitzungen zu moderieren und die besten Ideen aus dem Team herauszuholen. Es gibt eine Vielzahl von Brainstorming-Methoden, aber hier sind fünf Schlüsselmethoden, die Sie kennen sollten – und wann man sie einsetzt:
1. Brainwriting
Brainwriting ist eine Alternative zum klassischen mündlichen Brainstorming, bei der die Teilnehmer ihre Ideen auf ein Blatt Papier (oder in ein Google-Dokument) schreiben. Nachdem alle einzeln gebrainstormt haben, lesen sie ihre Ideen der Gruppe vor. Diese Methode ist besonders effektiv, um Gruppendenken zu vermeiden und Raum für eine andere Gestaltung von Ideen zu schaffen.
2. Round-Robin

Im Round-Robin-Brainstorming erhält die Gruppe ein Thema, und dann nennt jeder reihum innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens eine Idee. Da jedes Teammitglied denselben Zeitraum zum Sprechen hat, wird sichergestellt, dass alle zu Wort kommen und keine Idee untergeht.
3. Mindmapping
Mindmapping bedeutet, ein visuelles Diagramm zu erstellen, bei dem Ideen von einem zentralen Ausgangspunkt aus verzweigen. Es ist besonders hilfreich, um komplexe Probleme zu skizzieren, bei denen viele Ideen miteinander verbunden sind. Teams nutzen Mindmaps beispielsweise, um Userflows, Customer Journeys oder interne Prozesse und Workflows visuell darzustellen.
4. Starbursting
Starbursting ist eine Brainstorming-Methode, bei der die Gruppe möglichst viele Fragen zu einer zentralen Idee sammelt, statt direkt Lösungen zu finden. Man sammelt so viele Fragen wie möglich – wer, was, wo, wann, warum und wie –, um ein Thema von allen Seiten zu beleuchten. Diese Methode eignet sich ideal dazu, eine neue Produktfunktion oder Dienstleistung gründlich zu erkunden, bevor die eigentliche Problemlösung beginnt.
5. Reverse Brainstorming

Beim Reverse Brainstorming dreht man den Denkprozess um und überlegt sich, was dazu führen könnte, dass ein Projekt oder eine Idee scheitert, statt an Erfolgsfaktoren zu arbeiten. Diese Technik ist besonders dann sinnvoll, wenn herkömmliches Brainstorming keine Ergebnisse gebracht hat oder kritische Risiken aufgedeckt und entschärft werden sollen.
Weitere Brainstorming-Ressourcen
Diese zusätzlichen Ressourcen unterstützen Ihr Produktteam dabei, besser zu brainstormen und Ideen effektiver zu managen:
- Intuitivere Erlebnisse schaffen durch UX-Designforschung
- Die besten Tools für Design-Feedback im Test für 2025
- Product Design 101: Wie Sie fesselndere Nutzererlebnisse gestalten
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