Die richtige Community für Grafikdesign kann neue Ideen anstoßen, echte Verbindungen schaffen und deine kreativen Fähigkeiten weiterentwickeln. Ich stelle dir meine Favoriten vor, in denen du Kontakte knüpfen, Feedback erhalten und dich gemeinsam mit anderen inspirieren lassen kannst, die auf die Details achten, die dir wichtig sind.
Auswahl der besten Communities für Grafikdesign
Hier ist eine Auswahl der besten Communities für Grafikdesign, denen ich einen Beitritt empfehle:
- Dribbble – Am besten zum Präsentieren kreativer Portfolios
- Behance – Am besten zum Entdecken von Design aus aller Welt
- Amerikanisches Institut für Grafikdesign (AIGA) – Am besten für professionelles Networking im Designbereich
- Forum für Grafikdesign – Am besten für gegenseitige Kritik und Diskussionen
- The Futur – Am besten für Weiterbildung im kreativen Geschäftsbereich
- Adobe-Community – Am besten für Hilfe bei der Fehlerbehebung von Software
- Friends of Figma – Am besten für lokale und virtuelle Designveranstaltungen
- CreativeMornings – Am besten für monatliche kreative Veranstaltungen
- Gesellschaft der Illustratoren – Am besten für ausstellungsorientierte Illustrationsprojekte
- Klub der Type-Direktoren – Am besten für Typografie und Networking im Designbereich
Die 16 besten Communities für Grafikdesign
Im Folgenden findest du meine Zusammenfassungen der besten Communities für Grafikdesign, die es in meine Auswahl geschafft haben, sowie weitere erwähnenswerte Communities. Meine Bewertungen geben einen Überblick über die Zielgruppe, Größe, Kosten und weitere Aspekte der jeweiligen Community.
1. Dribbble – Am besten zum Präsentieren kreativer Portfolios

- Zielgruppe: Professionelle und freiberufliche Grafikdesigner weltweit
- Größe: Über 10 Mio. Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Webseite, mobile App
Dribbble ist eine der bekanntesten Portfolio- und Entdeckungsplattformen in der Designwelt. Die Plattform wurde 2009 gegründet und ist heute die Heimat von Millionen Designern weltweit. Sie richtet sich an Grafikdesigner, Illustratoren und andere Kreative, die ihre Arbeit teilen, sich inspirieren lassen und Aufmerksamkeit gewinnen möchten.
Warum beitreten? Bei Dribbble spricht dein Portfolio für dich – du kannst deine Arbeit präsentieren, Designern folgen, die du bewunderst, und von Kunden oder Arbeitgebern entdeckt werden, die über die integrierte Jobbörse der Plattform aktiv nach Mitarbeitenden suchen. Ein besonderes Merkmal ist der Dribbble-Marktplatz, auf dem du Designressourcen und Dienstleistungen direkt verkaufen kannst. So wird deine Präsenz in der Community zu echtem Einkommen. Ich halte einen Beitritt besonders dann für sinnvoll, wenn du als Freelancer oder unabhängiger Designer deine Sichtbarkeit erhöhen und neue Aufträge gewinnen möchtest.
2. Behance – Am besten zum Entdecken von Design aus aller Welt

- Zielgruppe: Grafikdesigner und Kreativprofis weltweit
- Größe: Über 30 Mio. Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Webseite, mobile App, Integration in Adobe Creative Cloud
Behance ist die kostenlose Plattform von Adobe für kreative Portfolios. Sie wurde 2006 gegründet und ist heute die Heimat von über 30 Millionen Designern, Illustratoren, Fotografen und anderen Kreativprofis weltweit. Sie richtet sich an Kreative, die ihre Arbeiten einem globalen Publikum präsentieren möchten – von Kollegen bis hin zu potenziellen Kunden und Arbeitgebern.
Warum beitreten? Behance zeichnet sich durch seine redaktionelle Kuratierung aus – deine Arbeiten können in kuratierten Galerien präsentiert werden, was über dein unmittelbares Netzwerk hinaus für echte Sichtbarkeit sorgt. Wenn du bereits im Adobe-Ökosystem arbeitest, kannst du deine Arbeiten direkt aus Photoshop oder Illustrator veröffentlichen, wodurch das Teilen nahezu mühelos wird. Ich empfehle Behance besonders, wenn du entdeckt werden möchtest, da große Marken und Agenturen Behance aktiv nutzen, um Designtalente zu finden.
3. Amerikanisches Institut für Grafikdesign (AIGA) – Am besten für professionelles Design-Networking

- Zielgruppe: Grafikdesigner und Kreativprofis mit Sitz in den USA
- Größe: Über 20.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Ab $150
- Plattform: Website, virtuelle Community, lokale Ortsverbände, Präsenzveranstaltungen, Konferenzen
AIGA ist der älteste und größte Berufsverband für Design in den USA. Er wurde 1914 gegründet und betreut heute über 20.000 Mitglieder in mehr als 70 Ortsverbänden im ganzen Land. Der Verband ist als gemeinnützige Organisation strukturiert und wurde speziell für Designprofis geschaffen, die eine organisierte Community, berufliche Weiterentwicklung und landesweite Anerkennung anstreben.
Warum beitreten? AIGA hebt sich durch die Kombination aus lokaler und landesweiter Reichweite ab – deine Mitgliedschaft verbindet dich mit Veranstaltungen und Treffen auf Ebene der Ortsverbände in deiner Stadt und bietet dir außerdem Zugang zur großen jährlichen AIGA-Designkonferenz sowie zu Wettbewerben wie dem seit einem Jahrhundert bestehenden Programm „50 Books | 50 Covers“. Du erhältst außerdem Zugang zu Ressourcen für die berufliche Weiterentwicklung, darunter eine formale Designzertifizierung und eine Partnerschaft mit der Yale University für Weiterbildung von Führungskräften.
Ich würde AIGA besonders Designern mit Sitz in den USA empfehlen, wenn sie ernsthaft ein professionelles Netzwerk aufbauen und langfristig in ihre Karriere investieren möchten – außerhalb der USA bietet das Modell mit lokalen Ortsverbänden allerdings nicht denselben Mehrwert.
4. Graphic Design Forum – Am besten für Feedback von Kollegen und Diskussionen

- Zielgruppe: Grafikdesigner und Studierende, die Feedback von Kollegen suchen
- Größe: Über 1.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Webbasiertes Forum
Graphic Design Forum ist ein unabhängig betriebenes, von der Community getragenes Diskussionsforum für Grafikdesigner aller Erfahrungsstufen, in dem sie sich über ihr Fachgebiet austauschen, Arbeiten teilen und Feedback erhalten können. Das Forum läuft auf Discourse und die Teilnahme ist kostenlos.
Warum beitreten? Das herausragende Merkmal ist The Crit Pit – ein eigener Kritikbereich mit über 900 Diskussionen, in dem du deine Arbeiten veröffentlichen und von anderen Designern ehrliches, schonungsloses Feedback erhalten kannst. Anders als auf sozialen Plattformen, wo Kommentare häufig oberflächlich bleiben, fördert das Forenformat mit verschachtelten Diskussionen hier durchdachtere und ausführlichere Antworten.
5. The Futur – Am besten für Bildung im Kreativgeschäft

- Zielgruppe: Kreative Unternehmer und selbstständige Grafikdesigner
- Größe: Über 1.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Ab $1,500/Quartal
- Plattform: Circle, Zoom, persönliche Veranstaltungen
The Futur ist eine Bildungsplattform und Coaching-Community, die vom Emmy-gekrönten Designer Chris Do gegründet wurde und speziell für kreative Unternehmer entwickelt ist, die den geschäftlichen Teil ihrer Tätigkeit ausbauen möchten. In der kostenpflichtigen Pro-Group-Mitgliedschaft findet die eigentliche Community statt.
Warum beitreten? Im Gegensatz zu den meisten Design-Communities, die sich auf das Handwerk konzentrieren, legt The Futur den Schwerpunkt klar auf geschäftliche Themen – Preisgestaltung, Vertrieb, Positionierung und Kundengewinnung. Als Pro-Mitglied erhältst du zweimal monatlich Live-Coaching-Anrufe über Zoom mit Chris Do persönlich, Zugang zu einer privaten Circle-Community, einen proprietären KI-Coach (DoBot™), der anhand von Chris' Frameworks trainiert wurde, sowie Zugriff auf mehr als 600 Stunden archivierter Lehrinhalte. Ich würde die Community empfehlen, wenn du als Freelancer oder Agenturinhaber ernsthaft daran interessiert bist, deine Designtätigkeit wie ein Unternehmen zu behandeln – bei $1,500 pro Quartal ist sie allerdings eine beträchtliche Investition.
6. Adobe Community – Am besten für Hilfe bei der Fehlerbehebung von Software

- Zielgruppe: Nutzer von Adobe Creative Cloud und Grafikdesigner
- Größe: Über 1.000.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Webbasiertes Forum
Die Adobe Community ist das offizielle Forum von Nutzern für Nutzer von Adobe, in dem Creative-Cloud-Nutzer – von Anfängern bis hin zu erfahrenen Profis – Fragen stellen, Wissen teilen und Produktfeedback direkt an die Teams von Adobe übermitteln. Die Anmeldung mit einer Adobe-ID ist kostenlos, und die Community deckt alle wichtigen Adobe-Apps ab, darunter Photoshop, Illustrator und InDesign.
Warum beitreten? Wenn du jemals auf einen frustrierenden Fehler oder eine Sackgasse in einem Adobe-Programm gestoßen bist, findest du hier am schnellsten eine verlässliche Antwort – von anderen Community-Mitgliedern und von Adobe anerkannten Experten (Community-Profis und MVPs), die die Software bis ins Detail kennen. Du kannst außerdem Funktionswünsche einreichen und über Ideen anderer Nutzer abstimmen. Adobe verfolgt jede Einreichung von „Idee“ über „in Entwicklung“ bis hin zu „veröffentlicht“.
Ich würde die Community weniger als Netzwerk-Community und eher als ständig verfügbare technische Ressource betrachten – eine Anlaufstelle, zu der du wahrscheinlich immer wieder zurückkehrst, wenn dir ein Creative-Cloud-Tool Schwierigkeiten bereitet.
7. Friends of Figma – Am besten für lokale und virtuelle Designveranstaltungen

- Zielgruppe: UI/UX- und Produktdesigner, die Figma weltweit nutzen
- Größe: Über 100.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Website, Discord, persönliche Treffen, virtuelle Veranstaltungen
Friends of Figma ist das offizielle globale Community-Programm von Figma – ein Netzwerk aus mehr als 250 von Freiwilligen geleiteten Ortsgruppen in 82 Ländern, die kostenlose persönliche und virtuelle Veranstaltungen für Designer, Entwickler und Studierende organisieren. Das Programm besteht seit 2020 und ist eine der wenigen Design-Communities, in denen es wirklich unkompliziert ist, persönlich an der lokalen Designszene teilzunehmen.
Warum beitreten? Was Friends of Figma besonders macht, ist das Modell mit lokalen Ortsgruppen – du trittst nicht einfach nur einem Online-Forum bei, sondern wirst durch Treffen, Workshops und Makerathons Teil einer echten Gemeinschaft von Designern in deiner Stadt. Neben den lokalen Veranstaltungen gibt es einen Discord-Server mit mehr als 33.000 Mitgliedern sowie die jährliche Friends of Figma World Tour, eine 24-stündige virtuelle Konferenz mit Sessions aus den Ortsgruppen weltweit. Ich würde sagen, dass die Community besonders wertvoll ist, wenn du als Digital- oder UI/UX-orientierter Designer mit Figma arbeitest. Die Veranstaltungen stehen jedoch allen Kreativprofis offen, die lokale Kontakte aufbauen möchten.
8. CreativeMornings – Am besten für kreative monatliche Veranstaltungen

- Zielgruppe: Kreativprofis und Designer aller Erfahrungsstufen
- Größe: Über 500.000 Mitglieder
- Mitgliedskosten: Kostenlos
- Plattform: Website, persönliche Veranstaltungen, virtuelle Workshops
CreativeMornings ist eine kostenlose monatliche Vortragsreihe beim Frühstück für Kreative, die 2008 von der Designerin Tina Roth Eisenberg (bekannt als Swissmiss) gegründet wurde und inzwischen in 259 Städten in 73 Ländern aktiv ist. Jede Gruppe wird von lokalen ehrenamtlichen Organisatoren geleitet, wodurch die Veranstaltungen in der Gemeinschaft verankert bleiben und nicht zu einem Unternehmensprogramm werden.
Warum beitreten? Jeden Monat versammeln sich alle 259 Gruppen weltweit zum selben globalen Thema – lokale Sprecher interpretieren es auf ihre eigene Weise, wodurch Vorträge entstehen, die sowohl weltweit verbunden als auch lokal relevant wirken. Neben den monatlichen Veranstaltungen erhältst du auch Zugang zu wöchentlichen virtuellen Exkursionen, einem CreativeGuild-Verzeichnis für Vernetzung und Jobangebote sowie einem wachsenden Archiv vergangener Vorträge. Meiner Meinung nach lohnt sich der Beitritt besonders, wenn du regelmäßig Zeit mit anderen Kreativen in deiner Stadt verbringen möchtest, ohne dafür zu bezahlen.
9. Gesellschaft der Illustratoren – Am besten für ausstellungsorientierte Illustration

- Zielgruppe: Illustratoren, Grafikdesigner und Art-Direktoren
- Größe: Über 1.500 Mitglieder
- Mitgliedskosten: Ab $50
- Plattform: Website, persönliches Museum, Veranstaltungen, Workshops, Ausstellungen
Die 1901 gegründete Gesellschaft der Illustratoren ist eine der ältesten gemeinnützigen Organisationen Amerikas, die sich der Illustration widmet, und hat einen festen Sitz – einschließlich Museum, Galerie und Bar – in der East 63rd Street in New York City. Sie bietet eine Mitgliedschaftsstufe für assoziierte Mitglieder an, die speziell auf Grafikdesigner, Art-Direktoren und Künstleragenten ausgerichtet ist, die Teil der Illustrationswelt sein möchten, ohne hauptberuflich als Illustratoren zu arbeiten.
Warum beitreten? Wenn deine Designarbeit Illustration, redaktionelles Design oder Publikationsdesign umfasst, bietet dir die Gesellschaft Zugang zu jährlichen Wettbewerben mit Jury, Aktzeichenkursen, Vorträgen und dem MoCCA Arts Festival – Veranstaltungen also, bei denen du mit herausragenden Talenten der Illustrationsszene in einem Raum bist. Ich empfehle die Mitgliedschaft besonders, wenn du in New York City oder in der Nähe lebst, da der Großteil des persönlichen Programms und der Vorteile für Mitglieder an den Standort in Manhattan gebunden ist. Für reine Grafikdesigner ohne Bezug zur Illustration ist sie weniger relevant, aber für Designer, die sich in beiden Welten bewegen, gibt es kaum etwas Vergleichbares.
10. Klub der Schriftgestalter – Am besten für Typografie und Design-Vernetzung

- Zielgruppe: Grafikdesigner, Schriftgestalter und Typografiebegeisterte
- Größe: Über 1.000 Mitglieder
- Mitgliedskosten: Preise auf Anfrage
- Plattform: Website, persönliche Veranstaltungen, Wanderausstellungen, Workshops
Der 1946 gegründete Type Directors Club (TDC) ist eine globale Organisation für Typografie-Fachleute und -Enthusiasten, die heute unter The One Club for Creativity betrieben wird. Zu den früheren Preisträgern und Rednern zählen Hermann Zapf, Jan Tschichold, Margaret Calvert, Saul Bass und Paul Rand. Die Organisation basiert auf der Überzeugung, dass Typografie ein zentraler Bestandteil von Design ist – und damit ein natürliches Zuhause für Grafikdesigner, die Schrift ernst nehmen.
Warum beitreten? Der TDC veranstaltet einen der renommiertesten Typografie-Wettbewerbe der Welt (inzwischen zum 72. Mal), wobei die ausgezeichneten Arbeiten weltweit in Ausstellungen in mehr als 12 Städten gezeigt werden – allein die Teilnahmeermäßigungen machen eine Mitgliedschaft lohnenswert, wenn du Arbeiten einreichst.
Neben den Wettbewerben erhältst du Zugang zu Typografie-Salons und Workshops in New York sowie zu einem Netzwerk aus Schriftgestaltern, Art-Direktoren und Lettering-Künstlern, die ihr Handwerk auf höchstem Niveau ausüben. Am wertvollsten ist das Angebot, wenn Typografie ein wichtiger Bestandteil deiner Designpraxis ist – wenn sie eher ein Nebeninteresse darstellt, kann die thematische Tiefe hier mehr sein, als du brauchst.
11. Gilde der Grafikdesigner – Am besten für Orientierung bei der Preisgestaltung für Freiberufler

- Zielgruppe: Freiberufliche Grafikdesigner und Illustratoren in den USA
- Größe: Mehr als 1.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Preise auf Anfrage
- Plattform: Website, Circle, Zoom, persönliche Veranstaltungen der Ortsgruppen
Die 1967 gegründete Graphic Artists Guild ist eine gemeinnützige US-amerikanische Berufsorganisation für Grafikdesigner, Illustratoren und andere visuelle Kreative, die sowohl eine professionelle Gemeinschaft als auch echte Interessenvertretung an ihrer Seite haben möchten. Sie wird ehrenamtlich von einem Vorstand geführt und verfügt über regionale Ortsgruppen in den gesamten USA.
Warum beitreten? Jedes Mitglied erhält kostenlos eine Ausgabe des Handbuchs der Graphic Artists Guild: Preisgestaltung und ethische Richtlinien – der am häufigsten zitierten Ressource der Branche, wenn es darum geht, welche Preise man verlangen sollte und wie man seine Arbeit schützt. Ich finde, allein das rechtfertigt eine Mitgliedschaft, wenn du freiberuflich arbeitest. Darüber hinaus erhältst du Zugang zu Vertragsvorlagen, einem Beschwerdeausschuss, der bei der Beilegung von Zahlungsstreitigkeiten hilft, sowie zu regelmäßigen Kontaktmöglichkeiten der Gemeinschaft wie dem wöchentlichen Freelance-Fandango-Zoom-Treffen und den monatlichen Sitzungen zum gegenseitigen Feedback „Show Off & Tell“.
Beachte, dass die Interessenvertretung auf die USA ausgerichtet ist. Daher eignet sich die Organisation am besten für Designer und Illustratoren, die in den USA ansässig sind und ihre eigene freiberufliche Tätigkeit ausüben.
12. D&AD – Am besten für Inspiration auf preisgekröntem Designniveau

- Zielgruppe: Grafikdesigner und Kreativfachleute weltweit
- Größe: Mehr als 10.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Preise auf Anfrage
- Plattform: Website, persönliche Festivals, Meisterklassen, Online-Veranstaltungen
D&AD (Design und Art Direction) wurde 1962 gegründet und ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz im Vereinigten Königreich, die den globalen Maßstab für kreative Exzellenz in Grafikdesign, Werbung und Handwerk setzt – am bekanntesten für ihre Pencil Awards, die weithin als eine der begehrtesten Auszeichnungen der Branche gelten. Die Organisation wird von einem Kuratorium geleitet und steht derzeit unter der Führung von Präsident Kwame Taylor-Hayford.
Warum beitreten? Du kannst über die Teilnahme an den Awards, kostenpflichtige Meisterklassen mit Pencil-Preisträgern und das jährliche New Blood Festival in London in das D&AD-Ökosystem eintauchen. Das kostenlose digitale Archiv früherer ausgezeichneter Arbeiten gehört zu den wertvollsten Angeboten von D&AD – ich finde, es ist tatsächlich eines der besten Werkzeuge, um die eigene Designarbeit am höchsten kreativen Maßstab der Welt zu messen. Wenn du dein Handwerk weiterentwickeln und verstehen möchtest, wie Design auf preisgekröntem Niveau tatsächlich aussieht, lohnt es sich, mit D&AD in Kontakt zu treten – auch außerhalb einer formellen Mitgliedschaft.
13. Die Design-Kids – Am besten für aufstrebende Designer weltweit

- Zielgruppe: Aufstrebende Grafikdesigner und Kreative am Anfang ihrer Karriere weltweit
- Größe: Mehr als 10.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Website, TDK Studio, persönliche Treffen, Onlinekurse
The Design Kids (TDK) wurde 2009 von der australischen Grafikdesignerin Frankie Ratford gegründet und ist eine kostenlose, von Freiwilligen betriebene globale Community, die aufstrebenden Designern dabei helfen soll, die Lücke zwischen Designschule und dem Einstieg in die Branche zu überbrücken. Organisiert wird sie von einem kleinen Kernteam und einem Netzwerk freiwilliger City Hosts, die lokale Gruppen in mehr als 70 Städten weltweit betreuen.
Warum beitreten? Der größte Unterschied sind die monatlichen #TDKtuesdays-Treffen – Studiobesichtigungen, Portfolioabende und Podiumsdiskussionen, die am ersten Dienstag jedes Monats in mehr als 70 Städten stattfinden. So knüpfst du echte lokale Kontakte zu berufstätigen Designern, ganz gleich, wo du dich befindest. Außerdem erhältst du Zugang zum TDK Studio, einer Jobbörse und Ressourcen wie dem Dream Job Toolkit, die dir dabei helfen, deine erste Stelle im Designbereich zu finden. Ich würde TDK besonders empfehlen, wenn du noch studierst oder gerade deinen Abschluss gemacht hast und eine ehrliche, einladende Community suchst, die dich bei der Gestaltung deiner frühen beruflichen Laufbahn unterstützt.
14. Creative Boom – Am besten für ein kreatives Netzwerk ohne Algorithmen

- Zielgruppe: Grafikdesigner und Kreativprofis weltweit
- Größe: Mehr als 8.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Preise auf Anfrage
- Plattform: Website, private Online-Community, persönliche Treffen, virtuelle Veranstaltungen
Creative Boom wurde 2009 von Katy Cowan gegründet und ist ein unabhängiges Magazin sowie eine private Online-Community – The Studio genannt – für Grafikdesigner, Illustratoren und Kreativprofis aller Erfahrungsstufen. Es handelt sich um eine globale Community mit besonders starker Präsenz im Vereinigten Königreich, die auf ehrlichen Austausch und kreative Verbindungen statt auf Selbstdarstellung ausgerichtet ist.
Warum beitreten? The Studio unterscheidet sich deutlich von den meisten Design-Communities, weil es vollständig werbe- und algorithmusfrei ist – keine Sorge um Leistungskennzahlen, keine Followerzahlen, sondern einfach mehr als 8.000 Kreative, die Ratschläge und Feedback austauschen. Neben dem Online-Angebot veranstaltet Creative Boom persönliche Treffen in britischen Städten und international, unter anderem in Brooklyn, sowie monatliche virtuelle Zusammenkünfte, wenn du nicht in der Nähe eines Treffpunkts wohnst. Ich halte die Community besonders für Freiberufler oder allein arbeitende Kreative für empfehlenswert, die einen druckarmen Ort suchen, um sich mit Kollegen auszutauschen und echte Einblicke in die Branche zu erhalten.
15. Design Buddies – Am besten für kostenlose Unterstützung durch Gleichgesinnte im großen Maßstab

- Zielgruppe: Designer am Anfang ihrer Karriere und Studierende weltweit
- Größe: Mehr als 150.000 Mitglieder
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Discord, Website, persönliche Treffen, virtuelle Veranstaltungen
Design Buddies ist eine kostenlose globale Design-Community, die von Grace Ling gegründet wurde. Im Mittelpunkt steht ein Discord-Server mit mehr als 150.000 Mitgliedern, auf dem sich Designer aller Erfahrungsstufen vernetzen, ihre Arbeiten teilen und Möglichkeiten finden. Die Community steht allen Designdisziplinen offen – Grafikdesign, visuelles Design, UX und weiteren – und legt großen Wert auf Inklusion und Zugänglichkeit.
Warum beitreten? Bei mehr als 150.000 Mitgliedern ist fast immer jemand online, der eine Frage beantwortet, Feedback zu einem Portfolio gibt oder auf eine freie Stelle hinweist – ein solcher ständiger Zugang zu anderen Mitgliedern ist selten, besonders wenn er kostenlos ist. Über Discord hinaus veranstaltet Design Buddies strukturierte 10-wöchige Designprojektgruppen, gemeinschaftliche Design-Challenges und Hop, eine Mentoring-Plattform, die dich für Karriere- und Portfolio-Beratung mit erfahrenen Designern zusammenbringt. Ich würde die Community besonders empfehlen, wenn du am Anfang deiner Karriere stehst und eine große, aktive Community ohne finanzielle Zugangshürden suchst.
16. Ladies, Wine & Design – Am besten für Frauen, nichtbinäre und unterrepräsentierte Kreative

- Zielgruppe: Frauen und nichtbinäre Kreative in Design und verwandten Bereichen
- Größe: mehr als 285 Ortsgruppen
- Mitgliedschaftskosten: Kostenlos
- Plattform: Treffen vor Ort, Website, Instagram, virtuelle Veranstaltungen
Ladies, Wine & Design ist eine globale gemeinnützige Organisation, die 2015 von der Designerin Jessica Walsh gegründet wurde, um Frauen und nichtbinäre Kreative im Designbereich zu unterstützen. Heute umfasst sie mehr als 285 Ortsgruppen auf sechs Kontinenten und ist damit eines der größten basisdemokratischen Designnetzwerke der Welt.
Warum beitreten? Was Ladies, Wine & Design besonders macht, ist der Fokus auf lokale persönliche Kontakte – die Ortsgruppen veranstalten Portfolio-Reviews, Workshops, Vorträge und ungezwungene Treffen in deiner Stadt, alles kostenlos. Wenn du fundiertes Feedback zu deiner Arbeit möchtest, bringt dich das kostenlose Mentoring-Programm per E-Mail direkt mit erfahrenen Kreativen zusammen. Ich empfehle, vor dem Beitritt das Instagram-Profil deiner lokalen Ortsgruppe zu prüfen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie aktiv sie in deiner Stadt ist.
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